Unsere Geschichte

Grundlage für die Einrichtung des Dokumentations- und Ausstellungszentrums der Deutschen in Polen ist die Aufzeichnung des deutsch-polnischen Runden Tisches aus dem Jahr 2011 zur Unterstützung der musealen Präsentation der Geschichte der deutschen Minderheit in Polen.

Bestimmung zur Einrichtung des Dokumentations- und Ausstellungszentrums der Deutschen in Polen als kultureller Institution der Woiwodschaft Oppeln wurde in den 2018 unterzeichneten Koalitionsvertrag zwischen der Bürgerkoalition, der deutschen Minderheit und der Polnischen Volkspartei in der Woiwodschaft Oppeln aufgenommen.

Zu diesem Zweck wurde das Gebäude in der ul. Szpitalna 11 in Oppeln adaptiert, das im Jahr 2019  aus den Fördermitteln des Verbandes der deutschen sozial-kulturellen Gesellschaften in Polen gekauft wurde. Die Renovierung und der Wiederaufbau des Gebäudes im Folgejahr wurden vom Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat gemäß dem Beschluss des Haushaltsausschusses über zusätzliche Mittel zur Kulturförderung nach dem Bundesvertriebenen- und Flüchtlingsgesetz von 1953 finanziert: „Besonders sollte hier Unterstützung für das Dokumentations- und Ausstellungszentrum der Deutschen in Oppeln unterstrichen werden“

Im Jahr 2020 wurde in Oppeln eine Absichtserklärung über die Zusammenarbeit bei der Neugründung und Betrieb des Dokumentations- und Ausstellungszentrums der Deutschen in Polen zwischen der Selbstverwaltung der Woiwodschaft Oppeln und dem Verband der deutschen sozial-kulturellen Gesellschaften in Polen unterzeichnet.

2021 wurde eine Vereinbarung über die gemeinsame Gründung und den gemeinsamen Betrieb des Zentrums zwischen der Öffentlichen Woiwodschaftsbibliothek Oppeln und dem Verband der deutschen sozial-kulturellen Gesellschaften in Polen unterzeichnet.

Nach monatelangen Vorbereitungsarbeiten wurde das Zentrum im September 2022 feierlich eröffnet. Zugänglich für die Besucher ist die Institution seit November 2022. 

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