Buchvorstellung: „Geschichte des Alltagslebens in Oberschlesien (…)“ am Beispiel des Dorfes Karpen

Wie sah der Alltag der Bewohner eines schlesischen Dorfes aus? Wie stark beeinflusste die große Geschichte das Schicksal der einfachen Menschen?
Diese und andere Fragen beantwortet das Buch „Oberschlesische Alltagsgeschichte vom 13. bis zum 21. Jahrhundert am Beispiel der Dorfgemeinschaft Karpen, Kreis Neustadt/OS“.

Es ist eine Art Erzählung über eine ländliche Gemeinschaft aus der Perspektive der Mikrogeschichte. Der Autor nutzt die Fülle der erhaltenen Quellen, um das Geflecht sozialer Beziehungen nachzuzeichnen und zeigt zudem die politischen, wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Veränderungen auf, die das Leben der Einwohner von Karpen und ganz Oberschlesiens geprägt haben. Es ist zugleich eine besondere Hommage an den Ort, mit dem der Autor durch seine eigenen Wurzeln verbunden ist. Der Ort selbst wird hier zu einer Linse, durch die wir die Geschichte der gesamten Region betrachten können.

Im Namen der Joseph-von-Eichendorff-Zentralbibliothek in Oppeln laden wir Sie zu einer Buchvorstellung ein: am Mittwoch, 23. September 2026, um 11:00 Uhr.

Das Treffen findet im Dokumentations- und Ausstellungszentrum der Deutschen in Polen (Abteilung der Öffentlichen Woiwodschaftsbibliothek in Oppeln) in der ul. Szpitalna 11 statt. Die Publikation wird vom Autor, Prof. Ralph Wrobel, vorgestellt. Die Veranstaltung wird ins Polnische übersetzt. Bitte melden Sie sich an: telefonisch unter der Nummer +48 77 407 50 12 oder per E-Mail an: cdwbp@cdwbp.opole.pl. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Prof. dr dr Ralph Michael Wrobel, geb. 1968 in Bremen, ist hauptberuflich Professor für Volkswirtschaftslehre, insbesondere Wirtschaftspolitik, an der Westsächsischen Hochschule Zwickau. Da seine Familie väterlicherseits bis heute in Kerpen lebt, hat er früh begonnen, die Geschichte seiner oberschlesischen Heimat zu erforschen. Seit 1995 ist er Vorsitzender der Historischen Kommission für den Kreis Neustadt/OS. Im Jahre 2019 promovierte er sogar an der Pädagogischen Universität Krakau zum Doktor der Geisteswissenschaften über die Geschichte des Paulanerklosters bei Oberglogau. Jetzt legt er die mikrohistorische Analyse seines Heimatdorfes Kerpen vor. 

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